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Mein Main

Blog: #6 of 7 by Zoia Luecht

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June 6th, 2013 - 04:07 PM

MAINPOST publiziert: 09.05.2013 18:12 Uhr
SCHWEINFURT
Wie klingt die Stille am Fluss?
Klang- und Bildinstallation im Ebracher Hof

Als Tontechniker ist es Manuel Lücht gewohnt, Umgebungsgeräusche wahrzunehmen. Trotzdem war er überrascht über den permanenten Lärm, der auf seinen Tonaufnahmen entlang des Mains zu hören ist. Beim Abhören entdeckte er Geräusche, die er im Alltag gar nicht wahrgenommen hatte – Flugzeuge, Autos oder Menschenstimmen von weitem. Lücht und seine Frau Zoia, eine Künstlerin, haben im Auftrag des Architekten- und Ingenieurvereins (AIV) Schweinfurt ein Projekt für das Rahmenprogramm zur Landesausstellung realisiert. mehr... Mainpost ( http://tablet.mainpost.de/regional/schweinfurt/Wie-klingt-die-Stille-am-Fluss;art742,7459733)




SCHWEINFURT
Mainpost publiziert: 15.05.2013 14:58 Uh
Mein Main, ein stiller Fluss
Flüsse haben einen eigenen Rhythmus, einen eigenen Herzschlag. Der Architekten- und Ingenieurverein Schweinfurt, er misst ihn in Hertz, mit einem Beitrag zur Landesausstellung „Main und Meer“: Eine akustische Stadtführung entlang des Schweinfurter Mains, zwischen Saumain, Wehranlagen, Maininsel und Hafen, im abgedunkelten Veranstaltungssaal des Ebracher Hofs. „Mein Main“ nennt sich die filmische Collage aus Geräuschen und (zeitverzögerten) Bildern, was Innenarchitektin Ursula Sauer-Hauck ans hanseatische „Moin Moin“ erinnert. Bei den Kelten hieß der Main ja noch genau so. Tontechniker Manuel Lücht und Ehefrau Zoia Lücht, eine begeisterte Fotografin, haben das Material für einen zwanzigminütigen Film gesammelt, in Zusammenarbeit mit Werner Küntzel vom AIV. Was gar nicht so einfach gewesen sei, so Sauer-Hauck bei der Begrüßung: „Der Main ist kein großer Geräuschgeber“. Durch Wehre und Staufstufen habe er viel von seiner Wildheit verloren, sei jetzt „ein stiller Fluss“. Die Geräusche, sie entstehen erst in Wechselwirkung mit der Stadt. Das Ergebnis ist ein Tonrätsel, bei dem es erst plätschert, rauscht, gurgelt, strömt, vor der Auflösung durch die gediegenen Bilder. Riemen ächzen in den Dollen der Sportruderer, ein Kajakfahrer trotzt mutig dem Gefälle der Schleuse. Enten scharen sich am bunt gesprenkelten Ufer, ein Frachtschiff bahnt sich gravitätisch den Weg. Der diskrete Charme des Mains, er besteht gerade darin, dass er kein Getöse, keine gewaltigen Fluten braucht, um Augen und Ohren des Betrachters anzulocken. Da genügt glitzerndes Sonnenlicht im Wasser oder Eis, das im Winter knackt, schabt und knistert. Hinter der Geräuschkulisse findet sich ein Nebeneinander kleiner, aber feiner Lebensräume: In wenigen Hundert Metern Abstand reiht sich nahezu unberührte Natur an „Flaniermeile“, Brücken und moderne Zweckarchitektur. Dazu oszillieren die Hertz-Töne, gesellen sich Zitate rund ums Wasser, von da Vinci bis Heinz Erhardt. »

Mein Main

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